Neue Berufsbilder in der Medienbranche

Das Trendthema Social Media schafft in der Medienbranche zunehmend neue Jobs mit echten Perspektiven.

Blogs, Podcasts und Social Communities sind inzwischen unverzichtbare Kommunikationsinstrumente geworden. Kaum ein Unternehmen kommt noch ohne Social-Media-Maßnahmen aus. Das bestätigt auch eine Studie der GfK im Auftrag der webguerillas, der Münchner Agentur für Alternative Werbeformen: Im Vergleich zu 2007 hat sich der Einsatz von Social-Media-Maßnahmen vervierfacht.

„Das schafft ganz neue Berufsbilder, denn mit der rasant gestiegenen Bedeutung dieser Web 2.0-Kommunikation kommt der Arbeitsmarkt kaum hinterher“, meint David Eicher, Geschäftsführer der webguerillas. „Es ist schon lange nicht mehr ausreichend, einen Redakteur oder Berater zu einer Schulung zum Thema ‘online’ zu schicken – komplettes Umdenken ist angesagt.“

Die Agentur besetzt bereits einige neue Berufsbilder und stellt fünf von ihnen vor:

  • Der Corporate Blogger ist für das Blog eines Unternehmens verantwortlich. Er recherchiert Themen, schreibt Beiträge und reagiert auf Kommentare. Damit gibt er dem Unternehmen ein Gesicht und verleiht ihm Persönlichkeit.
  • Der Seeding Spezialist weiß genau, über welche Kanäle man die Zielgruppe erreichen kann. Er streut dort gezielt Themen, die von Multiplikatoren Aufmerksamkeit erhalten und weiter verbreitet werden.
  • Der Social Media Editor ist zuständig für die Entwicklung, Implementierung und Pflege von Social-Media-Inhalten. Er betreut beispielsweise Social Network Profile, Fanseiten und Blogs, erstellt Podcasts und hat ein Auge auf die neuesten Social Media Web-Analysen.
  • Der Viral Marketing Manager entwirft und betreut virale Kampagnen. Virales Marketing ist ein Bereich, der immer wichtiger wird. Themen werden angestoßen und verbreiten sich über Mund-zu-Mund-Propaganda fast von alleine.
  • Der Channel Planner plant den Einsatz von unterschiedlichen Kommunikationskanälen im Kommunikationsmix, um die Zielgruppe bestmöglich zu erreichen. Gerade im Web 2.0 ist er besonders wichtig, denn er behält den Überblick über die immer vielseitigeren
    Kanäle wie beispielsweise Twitter, Blogs und Social Networks.

(Quelle: Pressemitteilung webguerillas GmbH)

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