Bewerber für das 1. demokratische Stipendium

Das “demokratische Stipendium” von Absolventa hatten wir euch ja bereits vorgestellt. Jetzt geht es in die spannende Phase des Projekts: Die Bewerberliste steht und die Abstimmung steht an.

Hier stellen wir euch ein paar der Bewerber in aller Kürze vor:

  • Johan Lucas, 27
    Johan Lucas hat sich selbst hochgearbeitet, von der Hauptschule über das Fachabitur bis zum Designstudium. Getreu seinem Motto, wie er in seiner Bewerbung für das demokratische Stipendium rappt: „Ich hab mich durchgeboxt, nicht wie andere mit der Faust; ich wusste da steckt was in mir, also holte ich es raus.“ Er bezahlte seine Nachhilfe selbst und schaffte es bis ins Studium, das er mit seinem Job als Aushilfe geradeso finanzieren kann. Sein Traum: Ein Auslandssemester in der Türkei. Mit dem Stipendium soll’s möglich werden.
  • Maike, 23
    Eigentlich hatte Maike für ihr Studium vorgesorgt. Mit Hilfe des Sparbuchs, das ihre Großeltern bei ihrer Geburt für sie angelegt hatten, hatte sie jeden Euro für die kommenden Semester geplant. Allerdings war in dem Sparprogramm kein Auslandsaufenthalt eingeschlossen – und erst recht nicht die teure Software für Ingenieure. Also musste Maike die knapp 2000 Euro für Software, Flug in die USA und Visum vor Ort extra vorstrecken. Damit sie sich für den Rest ihres Studiums nicht weiter verschulden muss, hat Maike einen animierten Film erstellt.
  • Kerstin, 26
    Kerstin hat bis zu ihrem 17. Lebensjahr in Brasilien gelebt und studiert nun nach einer Design-Ausbildung an der HTK in Hamburg Kommunikationsdesign. Dabei hat sie ihre Liebe zum Film entdeckt und zeigt nun beim demokratischen Stipendium drei ihrer Kunstwerke vor. Um jedoch weiter kreativ sein zu können, braucht Kerstin einen neuen Laptop. Und genau da kommt das Stipendium ins Spiel, da eine leistungsfähige Maschine rund 2000 Euro kostet.

Die komplette Bewerber-Liste und die Möglichkeit zur Teilnahme an der Abstimmung inklusive Gewinnmöglichkeit findet ihr hier.

125 Jahre Maschinenbau an der Hochschule Karlsruhe

Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft: fast 10.000 Ingenieure ausgebildet

Die einsetzende Industrialisierung im Gründungsjahrzehnt des deutschen Kaiserreichs im 18. Jahrhundert bescherte Deutschland einen regelrechten Bauboom. In wenigen Jahren wurden daher zwischen 1874 und 1879 dreizehn neue Baugewerkeschulen in Deutschland gegründet. Auch die in Karlsruhe 1878 gegründete Großherzogliche Badische Baugewerkeschule diente daher zunächst zur Ausbildung von Baugewerks-, Maurer-, Steinhauer- und Zimmermannsmeistern – quasi als Ursprünge des Hochbaus und des Bauingenieurwesens.

1882 folgte die Gewerbelehrer-Ausbildung und 1884 der Maschinenbau als drittes Studienfach als Reaktion auf den Aufschwung der badischen Industrie und Staatseisenbahn. Bis 1898 war dies die einzige Ingenieurschule für Maschinenbauer in Baden, erst in diesem Jahr wurde die private Ingenieurschule in Mannheim gegründet.

Zunächst wurden die Studierenden im allgemeinen Maschinenbau ausgebildet, 1948 wurde Kältetechnik als weitere Vertiefungsrichtung eingeführt, so dass die Studierenden zwischen dieser und dem konstruktiven Maschinenbau wählen konnten. 2001 kam mit der Fertigungstechnik ein weiterer Schwerpunkt hinzu und seit der Neustrukturierung der Fakultäten im Jahr 2006, aus der die heutige Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik hervorging, kann den Maschinenbaustudierenden mit Fahrzeugtechnik sogar eine vierte Vertiefungsrichtung im Hauptstudium angeboten werden.
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PACE-Fitness-Studie der Sporthochschule Köln

Über eine anonyme Internet-Befragung von Freizeit- und Leistungssportlern möchte die Deutsche Sporthochschule Köln wichtige Angaben zu Training, Sport, Gesundheit, Lifestyle wie auch zur Motivation der Sporttreibenden gewinnen.

Im Anschluss an die kurze Beantwortung wartet auf jeden Teilnehmer ein “kleines Dankeschön”: Es besteht z. B. die Möglichkeit den BMI (“Stimmt Ihr Körpergewicht?”), den Kalorienverbrauch im Alltag oder durch Sport sowie Herzfrequenzbereiche für ein individuelles Lauftraining online zu berechnen. Langstreckenläufer können zudem ihre persönliche Leistung mit Laufzeiten von mehr als 400.000 Marathon und Halbmarathonläufern vergleichen.

Die Untersuchungen und Befragungen zum Thema „Training, Leistung und Lebensgewohnheiten“ haben bereits erstaunliche und äußerst wertvolle Ergebnisse geliefert, die mit Blick auf die verlängerte Lebensarbeitszeit und den demographischen Wandel auch im Arbeitsleben und im Freizeitbereich von großer Bedeutung sind. Die oben erwähnten Laufzeitanalysen der 20- bis 80-jährigen Marathonläufer zeigen beispielsweise, dass ein signifikanter Alterseinfluss auf die Laufleistung erst nach dem 50. Lebensjahr auftritt.

Die Ergebnisse belegen, dass mit entsprechendem Training auch im mittleren und höheren Lebensalter hervorragende Leistungen erzielt werden können. Mit Blick auf den weit verbreiteten „inaktiven Lebensstil“ zeigt die PACE-Studie, dass Lifestyle-Faktoren einen bedeutend stärkeren Einfluss auf die Leistungsfähigkeit haben als die eigentliche biologische Alterung. Weitere Informationen und Publikationen gibt’s unter www.dshs-koeln.de/pace

Neuer Masterstudiengang (FH): Innovation im Mittelstand

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften in Würzburg führt ab März 2009 den neuen 3-semestrigen Masterstudiengang “Innovation im Mittelstand” ein. Alternativ zu einem Vollzeitstudium kann dieser Studiengang auch in Teilzeit über 6 Semester belegt werden. Damit ist die Teilnahme auch berufsbegleitend möglich. Die Verknüpfung der Themen “Innovation” und “Mittelstand” ist im deutschsprachigen Raum wohl einzigartig.

Wirtschaftsexperten und Professoren lehren hier auf eine neue Art, nämlich im Halbsemestermodus. Dabei finden jeweils Montag und Freitag jeweils zwei Vorlesungen in konzentrierter Form statt. Schon nach sechs Wochen wird dieser Teil des Semesters dann mit einer Prüfung beendet. Dies wiederholt sich ein zweites Mal im Semester.

Drei parallel laufende Praxisprojekte ergänzen die wissenschaftlich fundierte Ausbildung der fünf Fachmodule: Grundlagen der Innovation, Strategie- und Steuerungsinnovation, Produkt- und Dienstleistungsinnovation, Geschäftsprozess- und Verfahrensinnovation sowie Führungs- und Werteinnovation.

Voraussetzung für den Masterstudiengang ist ein Diplom- oder Bachelorabschluss in den Wirtschafts-/Sozialwissenschaften oder Ingenieur-/Naturwissenschaften. Pro Semester belaufen sich die Studienbeiträge auf 500,- Euro bzw. 250 Euro in Teilzeit.

Die Absolventen lernen Innovationspotenziale zu erkennen und in marktfähige Produkte und Verfahren umzusetzen. Wer sich in diesem zukunftsträchtigen Tätigkeitsfeld spezialisieren möchte, der bewirbt sich bis zum 30. Januar 2009.

Weitere Informationen gibt es unter www.fhws.de/fbw/i2m

Mathe-Magie in Offenburg

Vielen ist Mathematik zu abstrakt und für manche immer noch ein Angstfach. Mathe hat jedoch weit mehr zu bieten als nur Zahlen und begegnet uns überall im Alltag: Beim Musik hören oder wenn wir mit dem Handy telefonieren.

Zum Jahr der Mathematik vernstaltet die Hochschule Offenburg am 30.10.2008 ab 18.00 Uhr einen Abend der “Mathe-Magie”: Sechs Professoren der Hochschule Offenburg verführen zu mathematischen Rechenspielen und kniffligen Denkaufgaben.

Der Zauberer Willi Auerbach führt durch das Programm und wird zwischen den Vorträgen mit Illusionen und Tricks beim Publikum für Überraschungen sorgen. In der Pause können sich die Gäste bei Getränken und Snacks stärken. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort:
Hochschule Offenburg, Gebäude B, Foyer
Badstraße 24 in Offenburg
Beginn: 18.00 Uhr (Ende gegen 21.00 Uhr)

Weitere Informationen unter:
www.fh-offenburg.de

10 Gebote für ein erfolgreiches Studium

Bestimme dein Schicksal! Man kann studieren, um Einsichten zu erlangen. Man kann aber auch studieren, um sein Leben nicht zu träumen, sondern seinen Traum zu leben. Ein Studium ist ein hartes Stück Arbeit – also musst du lieben, was du tust. Auch im Job sind oft 16-Stunden-Tage, Wochenend- und Nacharbeit keine Seltenheit. Das hält nur aus, wer seine Sache aus innerem Antrieb macht. Werde dir darüber klar, was dich begeistert. Suche die Nähe zu diesen Dingen.

Orientiere dich an deinen Bedürfnissen. Hab einen Traum und zwar einen eigenen Traum! Orientiere dich an anderen Biografien. Das ist gut so. Aber vermeide es, dich von anderen blindlings leiten zu lassen. Tu nichts, weil alle es tun, und halte nichts für richtig, weil alle es gerade richtig finden, sondern tu nur, was du selbst richtig findest, und bilde dir immer deine eigene Meinung!

Sei ein Explorer wie Stratege: Studium braucht ausgiebige Entdeckungs- und Erkundungsphasen, in denen du dich treiben lässt und etwas über dich, deine Arbeitsweise und über dein Fachgebiet herausfindest! Mach Projekte und Seminare auch mal, nur weil sie Spaß machen und nicht weil sie gut auf dem Lebenslauf aussehen. Lass dich in Theorien und Gedanken treiben. Hol aber diesen Entdecker immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Setz konkrete Ziele und Meilensteine für jede Forschungsreise und arbeite so auf einer offenen Inhaltsebene und einer klar determinierbaren Prozessebene.

Halte das Gleichgewicht: Wer hart arbeitet und viel leistet, muss umso härter feiern und sich mehr gönnen. Zur Spannung gehört nun mal Entspannung, sonst gibt’s eine Überspannung …

Plane auf Wochenbasis! Der beste Planungshorizont ist die Woche – da wiederholen sich Vorlesungen, Trainingstermine und andere wiederkehrende Ereignisse. Fertige einen Stundenplan an, in dem du auch Lernzeiten fix einplanst und Termine für dich selbst und Deine Hobbys blockst. Auf www.studienstrategie.de gibt’s eine Excel-Wochenplanvorlage gratis.

Vergiss die wichtigen Dinge nicht! Schreibe alle Dinge auf eine Liste, die du dieses Semester noch tun willst. Dann priorisierst du und machst am besten noch eine Liste in dieser Reihenfolge. Das ist nun dein Navigationsinstrument durch den Tag.

Hüte dich vor zuviel Details! Wissenschaft ist besessen auf Details. Letztendlich kommt es im wahrem Leben wie auch in der Prüfung dann doch auf das Verständnis und den Überblick an. Versuche Zusammenhänge und Gründe zu verstehen. Das ist besser, als die zweihundertste Fußnote auswendig zu lernen. Entspann dich lieber und denke dabei gründlich über die Dinge nach, die du gelesen hast.

Jeden Tag ein bisschen! Die ersten zwei Stunden lernen, lesen und schreiben sind die produktivsten! Nimm dir vor, 6 Mal in der Woche für 2 Stunden aktiv etwas für dein Studium neben den Vorlesungen zu tun und du wirst ein leichtes Studentenleben haben!

Prinzip der Erdung. Verkümmere nicht 5 Jahre im Glasbau der Universität. Staube nicht in deinem Fachgebiet ein! Nichts ist schlimmer, voll ins Klischee des typischen Juristen, BWLer oder Soziologen zu passen! Befreie dein Denken. Besuche fachfremde Seminare, studiere die Kunst. Koste vom Leben außerhalb der Uni. Such Freunde, die nicht nur in Algorithmen, Paragraphen oder lateinischen Körperteilbezeichnungen denken. Geh raus in die Praxis und mach die erschreckende Erfahrung, wie flau die in der Uni heiß gekochte Theorie dort aufschlägt. Das hilft dabei, Wichtiges von Unwichtigen zu unterscheiden und sich nicht in Details zu verstricken.

Versnobbe nicht! Du kannst von jedem etwas lernen. Vermeide Gepose und abwertende Gedanken über die Leistung oder den Lebensstil anderer. Versuche dich lieber im Dialog, Perspektivenwechsel und Verständnis. Du wirst nicht nur dafür jede Menge Achtung erfahren sondern es durch deine Menschenkenntnis einmal sehr weit bringen.

Dieser Gastbeitrag stammt von Martin Krengel: Autor des Studi-Survival-Guide. Er erklärt in verständlicher Form wichtige Erfolgsstrategien speziell für Studenten: Zeitmanagement-Regeln, Stressreduktion, Selbstmotivation, Konzentration, Zielfindung und zur Organisation des Studienzimmers. Darüber hinaus sind auf www.studienstrategie.de nützliche Starthilfen, wie z.B. eine Wochenplanvorlage zu finden.

Quellenangaben und Zitate online speichern

Das Internet ist aus unserem Leben nicht mehr weg zu denken. Als Schüler und Student greifst du inzwischen eher zur Tastatur und der Wikipedia als zum guten alten Brockhaus. Doch wie zitiert man Online-Inhalte richtig in Referaten, Hausarbeiten und wissenschaftlichen Dokumenten? Schließlich können sich diese Inhalte jederzeit ändern.

Eine Lösung für dieses Problem möchte der Anbieter SavedCite.com bieten: Mit diesem kostenlosen Dienst ist es möglich, einen Screenshot der zitierten Seite dauerhaft zu speichern und einen passenden Kurzlink für das Zitieren zu nutzen. Auf dieser neuen “Zitat-Seite” sind abgesehen von dem Screenshot auch weiterführende Anmerkungen und ein Link auf die Originalseite zu finden.

Auf SavedCite.com können aber nicht nur Internet-Seiten zitiert werden sondern z.B. auch PDF-Dokumente. So lässt sich dieses Angebot als universelle Zitat- und Zitierquelle verwenden.

Fraglich ist allerdings, was passiert, wenn der Anbieter seinen Dienst einstellen muss, einen Datencrash hat oder der Eigentümer der zitierten Seite der Speicherung seiner Inhalte bei SavedCite.com widerspricht. – Für diese Fälle solltest du deine Originale wohl besser (zusätzlich) auf Festplatte, CD, DVD und USB-Stick sichern.

Link zum Anbieter: SavedCite.com

Deine Meinung ist gefragt: Was hältst du von diesem Angebot? Kennst du ähnliche oder sogar bessere Angebote? Kannst du diese Dienstleistung gut gebrauchen oder ist das für dich überflüssig? Ich bin gespannt auf deine Meinung – schreib einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag!

Der Studentenpilot

Fotografie-Ausstellung in Berlin

Zum “Europäischen Monat der Fotografie 2008″ zeigt die design akademie berlin einen Querschnitt der studentischen Arbeitsergebnisse aus den Fachbereichen Kommunikationsdesign und Marketingkommunikation.

Vom Grundkurs bis zur Abschlussarbeit bekommst du in der Ausstellung viele Einblicke in die Arbeitsweise der Hochschule. Bei Rundgängen mit Besuch des Fotostudios kannst du die analoge sowie digitale Weiterbearbeitung von fotografischen Aufnahmen bis hin zum fertigen Layout verfolgen. Du solltest dich aber vorher telefonisch anmelden.

Hier die Daten zur Ausstellung im Überblick: 

“Fotografie an der design akademie berlin”
Paul-Lincke-Ufer 8e, 10999 Berlin (Kreuzberg)

Eröffnung: Freitag, 31.10.2008, 19:00 Uhr
Ausstellung: 31.10. - 21.11.2008
Öffnungszeiten: Montag – Freitag, 09.30 - 18.00 Uhr

Gäste am Donnerstag, 06.11.2008:
OLAF Heine “Leaving the Comfort Zone”
 
Weitere Informationen findest du auf der Website:
http://www.design-akademie-berlin.de/monat-der-fotografie.html

Neues aus Universität und Studium

Liebe Abiturienten, Schüler, Studenten, Absolventen und Young Professionals,

auf dieser Seite findet ihr in Zukunft jede Menge Neuigkeiten rund um Universität und Studium.

Viel Spaß wünscht
euer Studentenpilot

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