Wohnungssuche für Studenten

( Gastbeitrag: Andrea Schulte)

Studenten, auch wenn sie eine Bürgschaft ihrer Eltern mitbringen, gelten auf dem Wohnungsmarkt nach wie vor nicht als Traumkandidaten, da sich ein Image vom den Tag zur Nacht machenden Lebenswandel, Partys etc. hartnäckig hält. Dieses Image entspricht der Realität der heutigen Studenten keineswegs, denn sie sind aufgrund der neuen Bachelor- bzw. Masterabschlüsse gehalten, stringent ihr Studium in kurzer Zeit zum Abschuss zu bringen. Wenn Studenten also eine Wohnung bzw. ein Zimmer suchen, stellt sich ihnen eher eine Art “Nebenmarkt”, aber dabei bestehen noch genug Optionen. Häufig finden Studenten sehr schnell, wenn sie zum Beispiel neu in eine Stadt ziehen, doch schnell ein Zimmer, weil ein anderer Student wiederum einen Nachmieter sucht.

Als Student hat man eben doch noch keinen riesigen Hausstand, ist flexibler und kann sich schnell neu orientieren. Oft ergibt sich ein Zimmer oder ein Wohnungsanteil, weil jemand zu seinem Partner zieht und zum Beispiel für den Rest der Mietzeit einen Nachmieter benötigt. Eine solche Phase genügt einem Studenten oft, um sich in einer Stadt zu orientieren und sich vor Ort eine passende Wohnmöglichkeit zu suchen. Für einen Studierenden stellt sich grundsätzlich die Option, in ein Wohnheim zu ziehen, das theoretisch jedem eingeschriebenen Studierenden zusteht. Auch da finden sich oft kurzfristig Zimmer, die auf einer Nachmieter Suche basieren, denn oft geht es sehr schnell, und jemand, der gerade die letzten Prüfungen abgelegt hat, muss sich in der folgenden Woche schon in einer anderen Stadt einfinden. Der ganze Mietmarkt für Studierende ist also von einem hohen Maß an Flexibilität gekennzeichnet.

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