Gastbeitrag: So wird der Nebenjob zum Karrieremotor

Die meisten Studenten müssen neben der Uni arbeiten, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Besonders beliebt sind dabei Messe- und Promotionsjobs oder aber der Klassiker Kellnern. Es gibt jedoch noch viele andere Möglichkeiten, neben dem Studium Geld zu verdienen. Und mit ein paar Kniffen wird der Nebenjob eine aussagekräftige Berufserfahrung für Deinen Lebenslauf.

Erstens: Suche Dir Jobs, die zu Deinem Berufsbild passen

„Empfehlenswert ist es natürlich, sich anstatt zu Kellnern, möglichst einen Job zu suchen, in dem man erste berufliche Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen kann.“, so Katja Urbatsch, Expertin einer Initiative zur Studienförderung im Interview. Generell ist es natürlich immer besser, wenn Deine Nebentätigkeit mit Deinem angestrebten Beruf irgendeine Übereinstimmung aufweist. Hast Du beispielsweise studienbegleitende Praktika absolviert, frage doch anschließend nach einer Werksstudententätigkeit. Für die Firma hat das außerdem den Vorteil, dass Du bereits eingearbeitet bist.

Zweitens: Erkläre, was Du in dem Job gelernt hast

Selbst wenn Du in Deinem Studentenleben nur gekellnert hast, irgendetwas hast Du dabei gelernt. Es gilt nun, dies in Deinem Lebenslauf richtig darzustellen. Beim Kellnern lernst Du beispielsweise Stressresistenz und das Arbeiten unter Zeitdruck. Hast Du viel an Promotion-Aktionen teilgenommen, betont dies Deine Vertrieblerqualität: Du kannst offen auf Menschen zugehen und sie für etwas begeistern.

Allgemein solltest Du Praktika und Nebenjobs nicht nur so beschreiben: „Marketing, Firma Maier“. Damit kann kein Personaler etwas anfangen. Stattdessen erkläre Deine Tätigkeitsschwerpunkte und eventuell sogar einzelne herausragende Projekte oder Erfolge.

Besonders gut steht Deinem CV natürlich eine Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl. Aber auch hier gilt: Beschreibe Deine Projekte und Verantwortungsbereiche, es gibt schließlich auch Hiwis, die nur kopieren.

Drittens: Nicht alle Jobs zählen

Hast Du unzählige Jobs gemacht, muss nicht jeder in Deinem Lebenslauf auftauchen. Betone nur die wichtigen und passe die Liste Deiner Nebentätigkeiten im Lebenslauf ruhig der gewünschten Position an. Manche Jobs lassen sich auch nur unter dem Motto „Erwerb von Softskills und branchenfernen Qualifikationen“ zusammenfassen. Das kannst Du sogar neben der Berufserfahrung als Extrapunkt in Deinem Lebenslauf angeben.

Ein Job, der im Lebenslauf übrigens nichts verloren hat, ist Babysitten. Es sei denn Du bewirbst Dich auf die Position einer Tagesmutter bzw. im Kindergarten.

Viertens: Erhöhe Deine Online-Reputation

Hast Du schon mal daran gedacht, wie viele Seiten Du als Hausarbeiten, Referate und Protokolle in der Uni niedergeschrieben hast? Warum soll das alles in der Schublade vermodern? Wer gute Noten auf Hausarbeiten erhält, kann diese auch gut veröffentlichen. Spezielle Dienste dafür wie z.B. der Grin Verlag beteiligen Dich sogar an den Umsätzen. So verdienst Du ein bisschen, steigerst aber vor allem Deine Online Reputation mit Veröffentlichungen in Deinem Fachbereich.

Fünftens: Nutze Deine Kontakte

Während eines Praktikums oder im Nebenjob lernst Du viele Arbeitgeber und Kollegen kennen. Vernetze Dich mit ihnen, denn viele Absolventen finden ihren ersten Job bei der Firma, wo sie ein Praktikum absolviert haben oder z.B. ihre Diplomarbeit geschrieben haben. Auch die persönliche Empfehlung des ehemaligen Chefs kann Gold wert sein, denn so hast Du eine erste wichtige Vertrauensbasis bei Deinem möglichen Arbeitgeber geschaffen.

Fazit

Nebenjobs im Lebenslauf beweisen dem Personaler, dass Du fähig bis, Deinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Du kannst selbstständig arbeiten und kennst die Realität des Arbeitsmarktes inklusive Routinetätigkeiten, Schichtdienst oder Hierarchie.

Richtig und aussagekräftig beschrieben, stellen Nebenjobs die vom Arbeitgeber so gewünschte Berufserfahrung dar. Allerdings solltest Du nichts dazu erfinden und im Vorstellungsgespräch alle wichtigen Jobs und Praktika mit Arbeitszeugnissen belegen können.

Über den Autor dieses Gastbeitrags
Gastautor Felix StrueningFelix Struening ist bei der Jobbörse ABSOLVENTA für die Online Redaktion zuständig. Studenten, Absolventen und Young Professionals erhalten bei ABSOLVENTA nicht nur Jobs, sondern auch Informationen zum Arbeitsmarkt sowie Beratungen zum Thema Karriere und Bewerbung.

Advertisements

Studentenportal zur Betriebswirtschaft

Skripte zu Betriebswirtschaft und BWL-Studium

bwl24.net - Skripte zu Betriebswirtschaft und BWL-Studium

Das Studentenportal bwl24.net hält nicht nur für Studenten der Betriebswirtschaft mehr als 430 Downloads bereit: Skripte, Referate, Hausarbeiten und Diplomarbeiten. Diese können nach einer kostenlosen Anmeldung uneingeschränkt genutzt werden. Auch das kostenlose Forum sowie Nachrichten rund um die BWL und das Studentenleben sind ein kostenloser Bestandteil von bwl24.net. Monatlich versendet das Portal einen Newsletter mit allen Neuigkeiten rund um das Studium der Wirtschaftswissenschaften an mehr als 50.000 Empfänger.

Link zum Portal: bwl24.net

Wissen tauschen im Uniturm

Uniturm.de

Uniturm.de

Vorlesung verpasst? Unsicher, ob du den Stoff für die nächste Prüfung beherrschst? Keine Ahnung, welche Locations an deiner Uni angesagt sind? – Helfen kann dir in diesen Fällen das neue Portal Uniturm.de. Hier können Studenten bundesweit Mitschriften, Zusammenfassungen, Probeklausuren und Hausarbeiten miteinander tauschen – oder über Tipps zur Freitzeitgestaltung diskutieren.

Deine selbstverfassten Skripte zur Prüfungsvorbereitung kannst du in der Dateitauschbörse einer großen Zahl von Studenten zur Verfügung stellen oder die zum Tausch angebotenen Skripte herunterladen. Eine aktive Beteiligung am Netzwerk wird über ein Punktesystem belohnt.

Die individualisierte Startseite bietet dir einen leichten Zugang zum Portal und gibt einen Überblick über deine Aktivitäten auf Uniturm.de. Die Startseite ist dabei spezifisch auf deinen Hochschulstandort ausgerichtet und gibt einen Überblick über Vorgänge in deinem Studienfach und an deiner Hochschule.

Seine Ursprünge hat das studentische Portal Uniturm in Leipzig. Bereits 2004 gründeten die Studenten Alexander Reschke und Dirk Ehrlich das Portal „wiwi-leipzig“, das sich zum größten studentischen Portal in Leipzig entwickelte. Im Oktober 2007 entstand daraus das Unternehmen Uniturm. Nach einer längeren Testphase im Raum Leipzig startet die Plattform zum Wintersemester 2008/2009 jetzt mit regionalisierten Startseiten für viele weitere deutsche Universitätsstandorte.

Link zum Beitrag:
http://www.uniturm.de

10 Gebote für ein erfolgreiches Studium

Bestimme dein Schicksal! Man kann studieren, um Einsichten zu erlangen. Man kann aber auch studieren, um sein Leben nicht zu träumen, sondern seinen Traum zu leben. Ein Studium ist ein hartes Stück Arbeit – also musst du lieben, was du tust. Auch im Job sind oft 16-Stunden-Tage, Wochenend- und Nacharbeit keine Seltenheit. Das hält nur aus, wer seine Sache aus innerem Antrieb macht. Werde dir darüber klar, was dich begeistert. Suche die Nähe zu diesen Dingen.

Orientiere dich an deinen Bedürfnissen. Hab einen Traum und zwar einen eigenen Traum! Orientiere dich an anderen Biografien. Das ist gut so. Aber vermeide es, dich von anderen blindlings leiten zu lassen. Tu nichts, weil alle es tun, und halte nichts für richtig, weil alle es gerade richtig finden, sondern tu nur, was du selbst richtig findest, und bilde dir immer deine eigene Meinung!

Sei ein Explorer wie Stratege: Studium braucht ausgiebige Entdeckungs- und Erkundungsphasen, in denen du dich treiben lässt und etwas über dich, deine Arbeitsweise und über dein Fachgebiet herausfindest! Mach Projekte und Seminare auch mal, nur weil sie Spaß machen und nicht weil sie gut auf dem Lebenslauf aussehen. Lass dich in Theorien und Gedanken treiben. Hol aber diesen Entdecker immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Setz konkrete Ziele und Meilensteine für jede Forschungsreise und arbeite so auf einer offenen Inhaltsebene und einer klar determinierbaren Prozessebene.

Halte das Gleichgewicht: Wer hart arbeitet und viel leistet, muss umso härter feiern und sich mehr gönnen. Zur Spannung gehört nun mal Entspannung, sonst gibt’s eine Überspannung …

Plane auf Wochenbasis! Der beste Planungshorizont ist die Woche – da wiederholen sich Vorlesungen, Trainingstermine und andere wiederkehrende Ereignisse. Fertige einen Stundenplan an, in dem du auch Lernzeiten fix einplanst und Termine für dich selbst und Deine Hobbys blockst. Auf www.studienstrategie.de gibt’s eine Excel-Wochenplanvorlage gratis.

Vergiss die wichtigen Dinge nicht! Schreibe alle Dinge auf eine Liste, die du dieses Semester noch tun willst. Dann priorisierst du und machst am besten noch eine Liste in dieser Reihenfolge. Das ist nun dein Navigationsinstrument durch den Tag.

Hüte dich vor zuviel Details! Wissenschaft ist besessen auf Details. Letztendlich kommt es im wahrem Leben wie auch in der Prüfung dann doch auf das Verständnis und den Überblick an. Versuche Zusammenhänge und Gründe zu verstehen. Das ist besser, als die zweihundertste Fußnote auswendig zu lernen. Entspann dich lieber und denke dabei gründlich über die Dinge nach, die du gelesen hast.

Jeden Tag ein bisschen! Die ersten zwei Stunden lernen, lesen und schreiben sind die produktivsten! Nimm dir vor, 6 Mal in der Woche für 2 Stunden aktiv etwas für dein Studium neben den Vorlesungen zu tun und du wirst ein leichtes Studentenleben haben!

Prinzip der Erdung. Verkümmere nicht 5 Jahre im Glasbau der Universität. Staube nicht in deinem Fachgebiet ein! Nichts ist schlimmer, voll ins Klischee des typischen Juristen, BWLer oder Soziologen zu passen! Befreie dein Denken. Besuche fachfremde Seminare, studiere die Kunst. Koste vom Leben außerhalb der Uni. Such Freunde, die nicht nur in Algorithmen, Paragraphen oder lateinischen Körperteilbezeichnungen denken. Geh raus in die Praxis und mach die erschreckende Erfahrung, wie flau die in der Uni heiß gekochte Theorie dort aufschlägt. Das hilft dabei, Wichtiges von Unwichtigen zu unterscheiden und sich nicht in Details zu verstricken.

Versnobbe nicht! Du kannst von jedem etwas lernen. Vermeide Gepose und abwertende Gedanken über die Leistung oder den Lebensstil anderer. Versuche dich lieber im Dialog, Perspektivenwechsel und Verständnis. Du wirst nicht nur dafür jede Menge Achtung erfahren sondern es durch deine Menschenkenntnis einmal sehr weit bringen.

Dieser Gastbeitrag stammt von Martin Krengel: Autor des Studi-Survival-Guide. Er erklärt in verständlicher Form wichtige Erfolgsstrategien speziell für Studenten: Zeitmanagement-Regeln, Stressreduktion, Selbstmotivation, Konzentration, Zielfindung und zur Organisation des Studienzimmers. Darüber hinaus sind auf www.studienstrategie.de nützliche Starthilfen, wie z.B. eine Wochenplanvorlage zu finden.

Quellenangaben und Zitate online speichern

Das Internet ist aus unserem Leben nicht mehr weg zu denken. Als Schüler und Student greifst du inzwischen eher zur Tastatur und der Wikipedia als zum guten alten Brockhaus. Doch wie zitiert man Online-Inhalte richtig in Referaten, Hausarbeiten und wissenschaftlichen Dokumenten? Schließlich können sich diese Inhalte jederzeit ändern.

Eine Lösung für dieses Problem möchte der Anbieter SavedCite.com bieten: Mit diesem kostenlosen Dienst ist es möglich, einen Screenshot der zitierten Seite dauerhaft zu speichern und einen passenden Kurzlink für das Zitieren zu nutzen. Auf dieser neuen „Zitat-Seite“ sind abgesehen von dem Screenshot auch weiterführende Anmerkungen und ein Link auf die Originalseite zu finden.

Auf SavedCite.com können aber nicht nur Internet-Seiten zitiert werden sondern z.B. auch PDF-Dokumente. So lässt sich dieses Angebot als universelle Zitat- und Zitierquelle verwenden.

Fraglich ist allerdings, was passiert, wenn der Anbieter seinen Dienst einstellen muss, einen Datencrash hat oder der Eigentümer der zitierten Seite der Speicherung seiner Inhalte bei SavedCite.com widerspricht. – Für diese Fälle solltest du deine Originale wohl besser (zusätzlich) auf Festplatte, CD, DVD und USB-Stick sichern.

Link zum Anbieter: SavedCite.com

Deine Meinung ist gefragt: Was hältst du von diesem Angebot? Kennst du ähnliche oder sogar bessere Angebote? Kannst du diese Dienstleistung gut gebrauchen oder ist das für dich überflüssig? Ich bin gespannt auf deine Meinung – schreib einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag!

Der Studentenpilot

%d Bloggern gefällt das: